Wir waren eingeladen Stefan vom Sneakpod und den Marco aus der Community anzufeuern. Und so kam es zu einem kleinen Sneakpod – Kinocast Treffen am Rande des Tria in Lorsch. Hört euch hierzu auch den Sneakpod #196 an – Klick hier -
Jul 14 2011
Für einen Blogartikel werden Bäume gepflanzt

Es gibt ja viele von diesen “Schreib-einen-Blogartikel-über-irgendwas-Aktionen-und-du-kannst-was-gewinnen”. Manche machen mehr Sinn, manche weniger. Ich finde die Aktion von weg.de ganz nett, daß sie nicht nur jedem Teilnehmer den Gewinn einer Reise ermöglichen, sondern gleichzeitig auch Bäumchen pflanzen (ich hoffe sie machen das auch wirklich). Ich würde auf jeden Fall gern mal auf die Malediven: http://www.weg.de/urlaub/indischer-ozean/malediven. Wenn das klappt, könnten das meine Freundin und ich gleich als Hochzeitsreise nehmen. Vielleicht haben wir ja mal Glück ;-) Drückt mir die Daumen.
Jun 11 2011
Intersolar 2011 – erste Eindrücke
Bevor ich meinen Eindrücke verblogge, hier erst einmal ein paar Eindrücke von anderen in aller Kürze:
Hier findet ihr die interessanten Blogbeiträge von “Photovoltaik.eu“, die von den freien Messereportern geschrieben wurden. – Klickt hier -
Die kurzen informativen Filme von “intersolar TV“:
Leider starten diese alle sofort beim Laden des Blogbeitrages – vielleicht kann mir jemand sagen, wie ich das pausiert laden lassen kann?
Für die Tage 2 und 3 klickt auf die kleinen Bilder am unteren Rand des Videofensters
Jun 05 2011
Elektromobilität – Der Schritt in die saubere Zukunft?
Elektromobilität – Das heißt sinngemäß die Nutzung von elektrischer Energie zur Fortbewegung.
Dies kann auf verschiedene Art und Weisen passieren. Jeder kennt Straßenbahnen, S-Bahnen, ICE usw.
Aber auch im nicht-schienengebundenen Verkehr gibt es Elektrofahrzeuge und insbesondere die CO² Diskussion der letzten Jahre hat zu einer verstärkten Bewegung hin zum emissionsfreien Fortbewegungsmittel, oder auch zum Hybriden, geführt.
“Emmissionsfrei”? Kann man das so sagen? Ich werde später noch darauf eingehen.
Die deutsche Automobilindustrie hat diese Entwicklung etwas verschlafen und holt aber stark auf und möchte an die Weltspitze. Das ist einer der Gründe, weshalb sich die wichtigsten Unternehmen im “Forum Elektromobilität e.V.” zusammengeschlossen haben. Dort werden Entwicklungen vorangetrieben oder diskutiert, Standards beraten und Strategien entwickelt.
Zu dem Kongress am 31.05. /01.06.2011 im Berliner Spree Palais war ich auch eingeladen, denn unsere Firma baut nicht nur Halbleiter- und Solarfabriken, sondern auch Batteriefabriken
(z.B. für die Elektroautoindustrie).
Berlin am Morgen aus dem Taxi
Wie umweltfreundlich ist Elektromobilität?
Um diese Frage zu beantworten darf man nicht nur die (nicht vorhandenen) direkten Emissionen betrachten. Die Antwort liegt tiefer, denn die wichtigsten Fragen sind:
- 1. Wie entsteht der Strom, der zur Fortbewegung genutzt wird?
- 2. Welche kritischen Punkte gibt es bei der Herstellung der Fahrzeugkomponenten?
1. Wenn der Strom aus unweltfreundlichen Energiequellen kommt, dann hat das Elektroauto einen klaren Vorteil. Seit einigen Jahren läßt sich darum auch der Trend zu “Solarcarportsystemen” [1] beobachten. Der Strom aus der Steckdose besteht nämlich aus einem Mix aus diversen Energieerzeugungen. Jeder Energieversorger ist verpflichtet seine individuelle “Stromkennzeichnung” für alle offen zu legen. Ihr könnt also im Internet schauen, wieviel Prozent Atomstrom und Kohle gerade euren PC antreiben. Oder natürlich auch wie umweltfreundlich ein Elektroauto wäre, das ihr euch anschafft und mit eurem Hausstrom ladet. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die chinesischen Elektromobilitätsprogramme zum Scheitern verurteilt sind, bzw. nicht die gewünschten Effekte erzielen werden. Hier im Forum wird über diese Herausforderungen schon deutlich tiefer nachgedacht und gute Lösungen entwickelt.
2. Vom Abbau der notwendigen Stoffe in politisch instabilen Ländern, über die Verarbeitung der Komponenten auf verlängerten Werkbänken im Ausland, bis hin zur Endmontage fallen natürlich auch diverse Abfälle, Abgase, Abwässer an, die entsprechend behandelt und fachgerecht entsorgt oder recycelt werden müssen. Aufgrund der Rohstoffknappheit ist das Thema “Recycling” schon ganz hoch angehängt und hat oberste Priorität. So wird gewährleistet, daß ein geschlossener Kreislauf entsteht. Nach dem Ende des Batterielebenszyklus wird diese recylcet und Teile davon werden weiterverwendet. Die Recycling Anteile so hoch wie möglich zu bekommen, ist erklärtes Ziel der Branche.
Elektromobilität als Regelenergie?
Die Sonne scheint leider nicht immer und auch der Wind weht nicht immer genug um Windkraftanlagen anzutreiben. Wobei Photovoltaik hier noch am ehesten berechenbar ist, da tagsüber meistens die Sonne scheint [2]. Während Windkraftanlagen auch schon mal in der Nacht auf voller Leistung laufen können, wenn kein kaum Bedarf dafür da ist[2]. Die einzigen verläßlichen erneuerbaren Energienutzungen sind Wasserkraft und Gezeitenkraftwerke. Aber Wind- und Photovoltaikkraftwerke liefern einen bedeutenden Anteil zur Stromversorgung in Deutschland und sind noch weiter ausbaufähig – während bei Wasserkraft fast alle interessanten Standorte schon genutzt werden. Diese Volatilität gilt es abzufangen, wenn wir uns mehr und mehr in die erneuerbare Richtung bewegen wollen, aber gleichzeitig keine Stromausfälle befürchten wollen. Das Zauberwort heißt hier: Regelenergie.
Fall 1: Erneuerbare Energien leisten einen Anteil am momentanen Stromverbrauch. Dies ist der Standardfall, hier muss nichts geregelt werden.
Fall 2: Erneuerbare Energien liefern Energie, die im Netz momentan nicht verbraucht wird. In diesem Fall werden in der Zukunft die Akkus der Elektrofahrzeuge zu Pufferspeichern, die diese Spitzen aufnehmen.
Fall 3: Aufgrund fehlender Versorgung durch Erneuerbare Energien entsteht ein Energiebedarf im Netz. In diesem Fall kann der Nutzer eines Elektrofahrzeugs über eine Ladeelektronik festlegen, daß er in diesem Fall, Energie aus seinem Akku an das Netz zurückspeisen will und dafür eine Vergütung erhalten will. Dadurch daß ein Bedarf besteht, wird dieser Strom zu einem höheren Preis vergütet, als der “normale” Bezugsstrom kostet (ähnlich EEG bei Photovoltaik). Wenn ein Elektrofahrzeugbesitzer an diesem Programm teilnimmt, kann er damit unter Umständen seine eigenen Fahrtkosten ausgleichen. Es sei noch erwähnt, daß hier die Batterie des Elektrofahrzeugs nicht “leergesaugt” werden soll, sondern der Besitzer einstellen kann, wieviel Prozent seiner Ladung er bei Bedarf verkaufen möchte. Stichwort: Bidirektionales Laden
Fazit
Die Konferenz war gespickt mit sehr interessanten Vorträgen über die Zukunft der Mobilität und der Schlaglöcher, die uns auf dem Weg dorthin erwarten – inklusive der möglichen Auswege. Ich kann übrigens nur jedem empfehlen mal ein Elektroauto zu testen, oder wenigstens mal mitzufahren. Es ist ein Erlebnis!
Jetzt noch ein paar Fotos (mit dem iPhone aufgenommen):
Blognotes:
[1] Beispiele für Solar-Carportsysteme:
MP-TEC – SOLARWORLD – EASYPORT – SRU Solar – SCHLETTER
[2] Grafiken für die Einspeisung von Erneuerbaren Energien über den Tagesverlauf:
1 - 2 – 3
Mai 29 2011
Mit 1000 Euro um die Welt
Hier war mal das Video verlinkt. Dieses wurde mittlerweile gelöscht. Ihr könnt es euch aber noch in der ARD Mediathek anschauen: – klickt hier -
Eine sehr inspirierende und beeindruckende Dokumentation. Mit einer Kamera und 1.000 € bewaffnet, macht sich Thomas Niemitz auf, um die Welt zu umrunden. Und er hat mir einige Erinnerungen von meinen eigenen Reisen wachgerufen. Die Menschen, die ich getroffen habe, Dinge, die ich erlebt habe. Damals kurz nachdem die Grenze geöffnet wurde und ich reisen durfte. Mit wenig Geld und viel Abenteuerlust ging es hinaus in die weite Welt.
Ich saß wie gefesselt vor diesen 2 h und freue mich, daß so etwas tolles aus meinen Gebührengeldern entsteht. Von mir aus könnte man Thomas Niemitz auch noch andere Teile der Welt erkunden lassen. Gern auch mit etwas mehr Geld und Zeit. Bis bald.
Nachtrag: Nachdem ich den Link zu diesem Blogpost auf Twitter und Facebook verbreitet habe, gab es persönliche Nachrichten, daß ich doch ein bißchen was von meinen Reisen zeigen sollte. Ok, hier gibts erst einmal ein paar Fotos von meinem Afrikatrip Anfang der neunziger:

Auch ein preisgünstiges Fortbewegungsmittel, wenn man zu handeln versteht: Feluken

Auch preisgünstig: Mit Nomaden durch die Wüste und es gibt Fatamorganas

Diese Unterkünfte reichen aus, wenn man genügend Decken hat. Wird nachts sehr kalt in der Wüste

Ein bißchen Zeit zum surfen und tauchen
Links:
Mit 1.000 Euro um die Welt Blog – Klick hier -
Interview mit ihm in der Landesschau – Klick hier -
die FACEBOOK Seite – Klick hier -
ARD MEDIATHEK (falls Youtube nicht mehr geht) – Klick hier -
Mrz 15 2011
Der sonnige Weg in die Zukunft

Günes Enerjisi Istanbul 2011 - Nachtaufnahme vom Hotel aus
Habt ihr schon mal etwas von dem Begriff “Solar” gehört?
Was verbindet ihr damit?
Wenn ich ins Gespräch mit Personen komme, die mich noch nicht kennen, fällt irgendwann das Gespräch auf die Berufe. Meistens bekomme ich dann Rückfragen wie “Lohnt sich das denn noch” oder Aussagen wie “Das ist doch alles viel zu teuer” oder “Der Wirkungsgrad ist doch viel zu niedrig” zurück. Ich hatte schon immer im Sinn, diese Fragen im Internet für alle zu beantworten. Quasi eine Art FAQ. Was möchtet ihr wissen? Was interessiert euch als erstes? Schreibt eure fragen als Kommentar oder per email an eric@lightstar.de
































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